Kälte, Schnee und Temperaturen unter 0 Grad verschärfen die Lage für Menschen ohne Wohnung. In Leipzig reagiert die Stadt kurzfristig. Sechs städtische Notunterkünfte bleiben von Sonnabend bis einschließlich Montag durchgehend geöffnet. Die Maßnahme ist zeitlich begrenzt. Sie gilt nur für wenige Tage. Die Situation steht im Zusammenhang mit einer wachsenden sozialen Belastung, die auch im Beitrag zur wachsenden Wohnungsnot beschrieben wird.
Die Stadt Leipzig modernisiert ihre Hundesteuersatzung. Künftig gilt ein einheitlicher Steuersatz pro Hund sowie eine digitale Registrierung. Damit werden Anmeldung und Kontrolle für Bürgerinnen und Bürger deutlich einfacher. Die Verwaltung will so den tatsächlichen Lebensumständen der Halter besser gerecht werden und zugleich Bürokratie abbauen.
Leipzig verzeichnet seit mehreren Jahren einen deutlichen Anstieg des Radverkehrs. Um die Entwicklung genau zu erfassen, setzt die Stadt auf moderne Messtechnik und digitale Auswertung. Seit 2017 werden an stark frequentierten Strecken Daten erhoben, die wichtige Informationen über das Mobilitätsverhalten der Einwohner liefern.
In der Nacht zum 26. Oktober endet die Sommerzeit in Deutschland. Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt – von drei auf zwei Uhr. Damit beginnt die Mitteleuropäische Zeit, die auch als Winterzeit bekannt ist. Millionen Menschen müssen sich an den neuen Rhythmus gewöhnen, während die Diskussion über die endgültige Abschaffung der Zeitumstellung weiter stagniert.
Die finanzielle Lage der Stadt Leipzig spitzt sich zu. Seit zwei Jahren kann die Stadt Investitionen nur noch durch neue Schulden finanzieren, während die Genehmigung des Haushalts zunehmend ins Wanken gerät. Ursache sind stark steigende Sozialausgaben, die Leipzig ohne ausreichende Unterstützung von Bund und Land tragen muss. Eine umfassende Anfrage der Linksfraktion im Stadtrat soll nun klären, wie groß das Defizit tatsächlich ist und in welchen Bereichen es entsteht.
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