Mitten im Leipziger Zentrum verändert sich ein Ort, der über Jahrzehnte kaum Beachtung fand. Der frühere Bowlingtreff am Wilhelm-Leuschner-Platz wird seit gut 1,5 Jahren umfassend saniert. Von außen ist der Fortschritt noch begrenzt sichtbar. Im Inneren wurden jedoch bereits zentrale Arbeiten abgeschlossen. Am Donnerstag erreichten die Verantwortlichen einen weiteren wichtigen Bauabschnitt, vergleichbar mit anderen Projekten, bei denen der Umbau im Herzen von Leipzig ebenfalls schrittweise voranschreitet.
Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Leipzig ist im Dezember 2025 leicht zurückgegangen. 29.447 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das sind 149 Personen weniger als im November. Bundesweit stieg die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum leicht an. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Gegenüber Dezember 2024 sind 2.278 Personen mehr ohne Arbeit gemeldet. Vergleichbare Entwicklungen zeigten sich bereits beim Arbeitsmarkt im Sommer 2025.
Die Frage nach besseren Bedingungen für den Radverkehr beschäftigt den Stadtrat von Leipzig seit mehreren Jahren. Die Naunhofer Straße gilt dabei schon lange als Abschnitt mit erkennbarem Verbesserungsbedarf. 2024 rückte sie erneut in den Mittelpunkt politischer Diskussionen. Auslöser war die Debatte um die Verkehrsführung auf der Prager Straße im Bereich des Völkerschlachtdenkmals. Die Naunhofer Straße wurde dabei als Alternative herangezogen, um auf einen separaten Radweg auf der Prager Straße zu verzichten. Der Stellenwert des Themas zeigt sich auch daran, dass der Radverkehr in Leipzig seit Jahren zunimmt.
Leipzig steht vor einem strukturellen Problem. Bezahlbarer Wohnraum fehlt. Besonders betroffen sind Haushalte mit Bürgergeld. Zwischen anerkannten Kosten der Unterkunft und realen Mieten entsteht eine wachsende Lücke. Diese Entwicklung fügt sich in einen angespannten Markt ein, wie der Wohnungsmarkt in Leipzig seit Monaten zeigt. Die Situation prägte die Debatte in der Ratsversammlung am 18. Dezember.
Leipzig stellt seine Haushaltsplanung für 2027 und 2028 vor. Die Stadt betont die Bedeutung hoher Investitionen, obwohl die finanzielle Lage angespannt ist. Pro Jahr sollen 300 Millionen Euro in zentrale Projekte fließen, davon 180 Millionen Euro über Kredite. Diese Zahlen verdeutlichen eine Entwicklung, die seit Jahren den Handlungsspielraum der Kommune belastet. Einige Punkte lassen sich knapp zusammenfassen