Etikettenrollen für Kennzeichnung, Verpackung und Versand
Etiketten erleichtern die eindeutige Kennzeichnung von Waren und Versandpaketen und unterstützen effiziente Abläufe in Lager und Versand.

Zwischen dem Eingang einer Bestellung und der Übergabe des Pakets an den Kunden liegen zahlreiche Arbeitsschritte. Die Ware muss im Lager gefunden, kontrolliert, kommissioniert, sicher verpackt und eindeutig gekennzeichnet werden.

Besonders im Onlinehandel entscheidet eine gut organisierte Versandvorbereitung darüber, wie schnell und zuverlässig Bestellungen bearbeitet werden können. Mit passenden Verpackungsmaterialien, einem durchdachten Etikettiersystem und klar definierten Abläufen lassen sich Fehler reduzieren und Versandprozesse effizient gestalten.

Die Versandvorbereitung beginnt bereits im Lager

Ein zuverlässiger Versandprozess beginnt nicht erst am Packtisch. Bereits die Organisation des Lagers beeinflusst, wie schnell Bestellungen zusammengestellt werden können. Produkte sollten eindeutige Lagerplätze besitzen und so gekennzeichnet sein, dass Mitarbeiter sie ohne unnötige Suchzeiten finden.

Eine übersichtliche Struktur ist besonders wichtig, wenn viele ähnliche Artikel oder Produktvarianten gelagert werden. Artikelnummern, Barcodes und gut sichtbare Lagerplatzkennzeichnungen erleichtern die Identifikation und können das Risiko von Verwechslungen reduzieren.

Produkte eindeutig kennzeichnen

Etiketten erfüllen im Lager unterschiedliche Aufgaben. Sie können auf Produkten, Kartons, Behältern oder Regalen angebracht werden und beispielsweise Artikelnummern, Produktnamen, Barcodes oder interne Informationen enthalten.

Für verschiedene Kennzeichnungsaufgaben lassen sich Etiketten DIN A4 verwenden. Etiketten auf Bögen können mit geeigneten Druckern bedruckt und flexibel für unterschiedliche organisatorische Aufgaben eingesetzt werden. Sie eignen sich beispielsweise zur Kennzeichnung von Waren, Versandkartons oder internen Dokumenten.

Die Bestellung sorgfältig kommissionieren

Nach Eingang einer Bestellung müssen die entsprechenden Produkte aus dem Lager entnommen werden. Eine klare Kennzeichnung und der Einsatz von Barcodes können diesen Prozess beschleunigen. Gleichzeitig sollte kontrolliert werden, ob Artikelnummer, Variante und bestellte Menge mit dem Auftrag übereinstimmen.

Ein strukturierter Kommissionierungsprozess kann beispielsweise folgende Schritte umfassen:

  • Bestellung im System aufrufen,
  • Lagerplatz des jeweiligen Produkts ermitteln,
  • Artikel entnehmen und identifizieren,
  • Barcode oder Artikelnummer kontrollieren,
  • bestellte Menge überprüfen,
  • Produkte gesammelt zur Packstation transportieren.

Den richtigen Versandkarton auswählen

An der Packstation beginnt die eigentliche Vorbereitung für den Transport. Dabei sollte zunächst eine Verpackung ausgewählt werden, die zur Größe und zum Gewicht der Bestellung passt. Ein zu großer Karton erzeugt unnötige Hohlräume und erhöht den Bedarf an Füllmaterial. Eine zu kleine Verpackung bietet dagegen möglicherweise nicht genügend Platz für eine ausreichende Polsterung.

Für Unternehmen mit einem breiten Produktsortiment ist es sinnvoll, mehrere standardisierte Kartongrößen bereitzuhalten. Dadurch kann für jede Bestellung schnell eine passende Verpackung ausgewählt werden.

Produkte vor Bewegungen im Paket schützen

Ein Produkt sollte während des Transports möglichst stabil im Karton liegen. Freie Bereiche können dazu führen, dass die Ware bei Stößen und Bewegungen gegen die Außenwände oder gegen andere Produkte schlägt.

Zum Ausfüllen solcher Hohlräume können beispielsweise verpackungschips rosa eingesetzt werden. Die Verpackungschips lassen sich um unterschiedlich geformte Gegenstände verteilen und helfen dabei, freie Bereiche innerhalb des Versandkartons auszufüllen.

Wichtig ist, das Füllmaterial gleichmäßig zu verteilen. Neben dem Bereich um das Produkt sollten je nach Art der Ware auch der Boden und der obere Bereich des Kartons berücksichtigt werden.

Empfindliche Waren benötigen zusätzlichen Schutz

Bei zerbrechlichen oder empfindlichen Produkten reicht das reine Ausfüllen von Hohlräumen nicht immer aus. Glas, Keramik, elektronische Geräte oder Waren mit empfindlichen Oberflächen können eine zusätzliche Polsterung benötigen.

Werden mehrere Produkte gemeinsam verschickt, sollten empfindliche Gegenstände möglichst nicht direkt miteinander in Kontakt kommen. Eine getrennte Polsterung kann verhindern, dass sie während des Transports gegeneinanderschlagen.

Versandkarton richtig verschließen

Nachdem die Produkte positioniert und alle notwendigen Hohlräume ausgefüllt wurden, muss der Karton zuverlässig verschlossen werden. Das verwendete Klebeband sollte zum Gewicht der Sendung und zur Oberfläche des Kartons passen.

Bei schwereren Paketen kann eine zusätzliche Verstärkung der Verschlussstellen sinnvoll sein. Wichtig ist außerdem, dass sich keine Bestandteile der Ware oder des Füllmaterials zwischen den Kartonklappen befinden.

Versandetiketten schnell und lesbar erstellen

Nach dem Verpacken muss die Sendung eindeutig gekennzeichnet werden. Das Versandetikett enthält in der Regel Empfängerinformationen, Barcodes, Trackingdaten und weitere Angaben, die der jeweilige Versanddienstleister für die Verarbeitung benötigt.

Für Kennzeichnungsaufgaben mit größerem Platzbedarf können Thermoetiketten 100x200 eine geeignete Lösung darstellen. Das größere Format bietet Platz für umfangreichere Informationen und gut lesbare Barcodes. Vor der Verwendung sollte geprüft werden, ob das jeweilige Etikettenformat mit Drucker, Versandsoftware und den Anforderungen des Versanddienstleisters kompatibel ist.

Wo sollte das Versandetikett angebracht werden?

Nicht nur die Druckqualität, sondern auch die Position des Etiketts kann für eine reibungslose Verarbeitung wichtig sein. Das Versandetikett sollte auf einer möglichst ebenen und gut sichtbaren Fläche angebracht werden.

Nach Möglichkeit sollte vermieden werden, das Etikett über Kartonkanten, Verschlussstellen oder stark unebene Bereiche zu kleben. Barcodes müssen vollständig sichtbar und problemlos scanbar bleiben.

Eine Endkontrolle vor dem Versand durchführen

Bevor das fertige Paket den Versandbereich verlässt, empfiehlt sich eine kurze Kontrolle. Dadurch können Fehler erkannt werden, bevor die Sendung an den Paketdienst übergeben wird.

  • Wurden die richtigen Produkte eingepackt?
  • Stimmt die Anzahl der Artikel?
  • Sind empfindliche Waren ausreichend geschützt?
  • Sind die Hohlräume im Karton ausgefüllt?
  • Ist das Paket zuverlässig verschlossen?
  • Stimmen Empfänger und Versandetikett mit der Bestellung überein?
  • Sind alle Barcodes gut lesbar?

Gerade bei einem hohen täglichen Versandvolumen kann eine standardisierte Kontrollroutine helfen, wiederkehrende Fehler zu vermeiden.

Standardisierte Packprozesse sparen Zeit

Onlinehändler können ihre Versandvorbereitung zusätzlich verbessern, indem sie wiederkehrende Arbeitsschritte standardisieren. Für häufig verkaufte Produktgruppen können beispielsweise bestimmte Kartongrößen und Verpackungsmaterialien festgelegt werden.

Auch die Packstation selbst sollte sinnvoll organisiert sein. Häufig benötigte Kartons, Klebebänder, Etiketten und Füllmaterialien sollten leicht erreichbar sein. Dadurch müssen Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz während des Verpackens seltener verlassen.

Vom Lager bis zur Übergabe an den Versanddienstleister

Ein effizienter Prozess verbindet Lager, Kommissionierung, Verpackung und Versand miteinander. Informationen sollten möglichst eindeutig durch alle einzelnen Arbeitsschritte weitergegeben werden. Barcodes und Etiketten können dabei helfen, Waren und Bestellungen zuverlässig zuzuordnen.

Nach der abschließenden Kontrolle werden die fertigen Pakete im Versandbereich gesammelt und für die Übergabe an den jeweiligen Transportdienstleister vorbereitet. Eine klare Trennung nach Versandart oder Paketdienst kann die spätere Abholung zusätzlich erleichtern.

Die richtige Versandvorbereitung besteht aus deutlich mehr als dem Einlegen eines Produkts in einen Karton. Bereits eine übersichtliche Lagerorganisation und eindeutige Kennzeichnung schaffen die Grundlage für eine schnelle Kommissionierung. Anschließend sorgen eine passende Verpackungsgröße und geeignetes Füllmaterial dafür, dass die Ware während des Transports möglichst stabil bleibt.

Eine gut lesbare Versandkennzeichnung und eine abschließende Kontrolle vervollständigen den Prozess. Werden diese Schritte sinnvoll aufeinander abgestimmt und standardisiert, lassen sich Bestellungen effizient vom Lager bis zum Kunden vorbereiten und typische Fehler bei Verpackung und Versand reduzieren.