Die Stadt Leipzig hat verbindliche bauliche Standards für Gründächer auf kommunalen Gebäuden beschlossen. Diese sollen als Grundlage für Planer dienen und dabei Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sichern. Die Verwaltung stellte die Vorgaben am Montag, dem 5. August, vor.
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Die ausstehende Genehmigung des Doppelhaushalts 2025/2026 durch die Landesdirektion Sachsen führt in Leipzig zu erheblichen Einschränkungen. Betroffen sind vor allem zivilgesellschaftliche Initiativen und Umweltvereine, die auf kommunale Fördergelder angewiesen sind. Besonders kritisch ist die Lage beim Umweltverein Ökolöwe, dessen Projekte komplett stillstehen.
Kaputte Schulgebäude, marode Kitas und fehlende Sanierungen: Sachsens Bildungswesen steht unter enormem Druck. Der Landeselternrat Sachsen warnt vor weitreichenden Folgen und fordert Investitionen von mindestens 1 Milliarde Euro bis 2030. Besonders dringend sei ein landesweites Förderprogramm zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur. Die Finanzierung soll durch das Sondervermögen des Bundes in Höhe von 500 Milliarden Euro erfolgen. Ziel ist es, gleichwertige Bildungschancen in allen Regionen Sachsens zu gewährleisten.
Immer mehr Städte geraten in die Schuldenfalle. Besonders betroffen ist Leipzig, wo sich die Pro-Kopf-Verschuldung innerhalb eines Jahres deutlich erhöht hat. Der Trend ist bundesweit sichtbar. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen eine besorgniserregende Entwicklung. Die Kommunen sind mit steigenden Aufgaben konfrontiert, erhalten dafür jedoch keine ausreichenden Mittel. Die finanzielle Lage ist angespannt, Investitionen bleiben aus. Betroffen sind insbesondere wichtige Bereiche wie Bildung, Infrastruktur und soziale Dienste. Die Ursachen reichen zurück bis in die späten 1990er Jahre.
Ein neuer Gesetzesvorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche könnte den Ausbau erneuerbarer Energien erheblich verlangsamen. Die CDU-Politikerin will künftig Solar- und Windkraftanlagen dazu verpflichten, sich an den Kosten für den Netzausbau zu beteiligen. Strom aus Kohle und Gas hingegen soll weiterhin kostenfrei ins Netz eingespeist werden können. Das hätte gravierende Folgen für den Wettbewerb zwischen fossilen und grünen Energieträgern.