Die Reform des Wohngeldes brachte in Leipzig zwar deutlich mehr Berechtigte, doch die tatsächliche Zahl der Empfänger stieg weit weniger als prognostiziert. Lange Bearbeitungszeiten und bürokratische Hürden belasten die Stadtverwaltung wie auch die Haushalte selbst.
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Am Mittwoch, dem 5. November, meldete das Sozialamt der Stadt Leipzig, dass das vergünstigte Deutschlandticket für Inhaberinnen und Inhaber des Leipzig-Passes auch weiterhin bestehen bleibt. Trotz der angespannten Haushaltslage wolle die Stadt das Angebot sichern. Doch die geplante Preiserhöhung auf 43 Euro im Monat sorgt für Diskussionen und Kritik.
Ein tragischer Vorfall erschütterte Mitte Oktober die Baustelle in der Prager Straße in Leipzig. Ein 53-jähriger Bauarbeiter verstarb bei einem Arbeitsunfall. Die Bauarbeiten wurden daraufhin vorübergehend eingestellt. Dieser Vorfall führte zu einer Verschiebung des gesamten Bauzeitplans und betrifft insbesondere den öffentlichen Nahverkehr.
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Am 29. Oktober erlebten Eltern, Anwohner und der Stadtbezirksbeirat Mitte eine unerwartete Niederlage. Der geplante Neubau einer Kindertagesstätte in der Hohen Straße in Leipzig führte zu heftigen Diskussionen über Stellplätze, Grünflächen und den Schutz von Spielflächen. Der Stadtrat lehnte den Antrag des Stadtbezirksbeirats Mitte mit 8 zu 36 Stimmen bei 16 Enthaltungen ab.
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Ein weiterer Schritt für Leipzigs Stadtentwicklung – das neue Löwitz-Quartier in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs ist nun vollständig an das Verkehrsnetz angeschlossen. Seit Mittwoch ist das Gebiet über die Berliner Straße erreichbar. Eine neu gebaute Verbindung, bestehend aus der Straße Preußenseite und einer Brücke über die Parthe, öffnet das Areal für den Verkehr.
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