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Baubeginn für neue Schule und Sporthalle in Grünau, Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Der Leipziger Stadtrat hat den Weg für ein bedeutendes Bildungsprojekt frei gemacht. Am 26. November stimmten die Ratsmitglieder geschlossen für den Bau einer vierzügigen Grundschule mit moderner Sporthalle im Stadtteil Grünau. Das Projekt gilt als zentraler Schritt zur Entlastung überfüllter Schulen und zur langfristigen Sicherung der Bildungsinfrastruktur. Die Baukosten werden auf rund 50 Millionen Euro geschätzt, wovon der Freistaat Sachsen nur 8 Millionen Euro fördert.

Inhaltsverzeichnis:

Vicki Felthaus betont dringenden Bedarf in Grünau

Schulbürgermeisterin Vicki Felthaus machte während der Sitzung deutlich, dass der Neubau nicht aufgeschoben werden könne. Drei bestehende Schulen in Grünau – die Friedrich-Fröbel-Schule, die Joachim-Ringelnatz-Schule und die Lina-Morgenstern-Schule – sind stark sanierungsbedürftig. Zudem sind ihre Kapazitäten erschöpft.

Laut Schulentwicklungsplan 2024 zeigt sich eine Überbelegung bis zum Schuljahr 2027/28. Nach einer kurzen Phase der Entspannung sollen die Schülerzahlen bis 2029/30 wieder steigen. Der Neubau sei daher notwendig, um langfristig ausreichend Plätze zu schaffen und gleichzeitig die Sanierung der bestehenden Gebäude zu ermöglichen.

Auch in anderen Leipziger Stadtteilen wird in Bildungsprojekte investiert, etwa beim Kita-Neubau in der Hohen Straße, der ebenfalls Teil einer umfassenden Stadtentwicklungsstrategie ist.

Karlsruher Straße soll Schulstandort sichern

Der neue Schulkomplex an der Karlsruher Straße wird ab dem Schuljahr 2029/30 in Betrieb gehen. Nach Angaben des Schuldezernats werden die Kapazitätsengpässe mit dem Neubau vollständig ausgeglichen.

  • Gesamtinvestition: 50 Millionen Euro
  • Förderung durch den Freistaat: 8 Millionen Euro
  • Baubeginn: Februar 2026
  • Eröffnung: Schuljahresbeginn 2029/30
  • Schulgröße: vierzügig mit Sporthalle

Die Anlage ist langfristig für die Unterbringung der 3,5-zügigen Friedrich-Fröbel-Schule vorgesehen. Das bisherige Gebäude in der Mannheimer Straße 128c wird danach als Ausweichquartier für den Stadtbezirk West genutzt. Diese Maßnahme ist Teil der Schulbaustrategie für den Sanierungszeitraum, die auch im Zusammenhang mit anderen Bildungsprojekten wie der Bildungsinfrastruktur in Sachsen steht.

Sporthalle erhält öffentliche Nutzung

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die geplante Sporthalle. Diese wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein, allerdings mit zeitlichen Einschränkungen aufgrund von Lärmschutzvorgaben. Damit schafft die Stadt zusätzliche Freizeitmöglichkeiten für Vereine und Bürger im Stadtteil.

Im Zusammenhang mit den Verkehrs- und Lärmaspekten rund um den neuen Standort verweist die Stadt auch auf Projekte wie Schulstraßen für mehr Sicherheit in Leipzig, die ähnliche Ziele verfolgen – nämlich sichere und lebenswerte Bildungsumfelder zu schaffen.

Stadtrat stimmt geschlossen zu

Der Leipziger Stadtrat stimmte dem Bauprojekt einstimmig zu. Mit dem Beschluss kann die Bauphase im Februar beginnen. Die Stadt plant, den Schulbetrieb pünktlich zum Schuljahresbeginn 2029 aufzunehmen. Damit wird Grünau nicht nur schulisch entlastet, sondern auch städtebaulich gestärkt.

Der Neubau an der Karlsruher Straße gilt als Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung und effiziente Investition in die Bildungszukunft Leipzigs.

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Quelle: LEIPZIGER ZEITUNG, 24 EDU INFO

FAQ

Wann beginnt der Bau der neuen Grundschule an der Karlsruher Straße?

Der Baubeginn ist für Februar 2026 vorgesehen, nachdem der Leipziger Stadtrat am 26. November dem Projekt zugestimmt hat.

Wie hoch sind die Gesamtkosten des Schulneubaus?

Die geplanten Baukosten belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro, wovon der Freistaat Sachsen 8 Millionen Euro fördert.

Wann soll die neue Schule in Betrieb gehen?

Die Inbetriebnahme ist zum Schuljahresbeginn 2029/30 geplant.

Welche Schulen in Grünau profitieren von dem Neubau?

Von der Entlastung profitieren die Friedrich-Fröbel-Schule, die Joachim-Ringelnatz-Schule und die Lina-Morgenstern-Schule, die derzeit überbelegt und sanierungsbedürftig sind.

Wird die neue Sporthalle öffentlich nutzbar sein?

Ja, die Sporthalle wird grundsätzlich öffentlich nutzbar sein, allerdings mit zeitlichen Einschränkungen aufgrund von Lärmschutzvorgaben.

Welche Funktion übernimmt das bisherige Gebäude der Friedrich-Fröbel-Schule?

Das freiwerdende Gebäude in der Mannheimer Straße 128c soll künftig als Auslagerungskapazität im Stadtbezirk West genutzt werden.